Zuletzt geändert: 2016-04-09 16:58:18

Gastrointestinale Stromatumore (GIST)

Definition, Klinische Einteilung, Therapie

GIST-Tumore sind seltene Tumore des Gastrointestinaltraktes, die von nicht-neuronalen gastrointestinalen Schrittmacherzellen (Cajalzellen) ausgehen. Immunhistochemisch findet man bei einem Anteil der Tumoren die Expression von c-KIT, einer membranständigen Rezeptortyrosinkinase (CD 117).

Sie gehören zur heterogenen Gruppe der Weichgewebssarkome (Weichteilsarkome, Inzidenz: ca. 2-3/100.000).

20-30 % der GIST-Tumore sind als maligne einzustufen. Hauptlokalisation ist der Magen (50-70%), wobei diese Tumore meist benigne sind. GIST-Tumore von Ösophagus und Kolon sind überwiegend maligne, und Dünndarm-GIST nehmen eine Zwischenstellung ein.

Primäre Therapie ist die Resektion des Tumors. Bei malignen Tumoren selten Lymphknotenmetastasen, häufiger Leber- und peritoneale Metastasen. 

Der c-KIT-Antagonist Imatinib (Glivec) ermöglicht neuerdings eine effektive medikamentöse Therapie fortgeschrittener und metastasierter GIST.

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