Zuletzt geändert: 2016-11-17 13:34:47

Fibrinolysehemmer bei Schwerverletzten

Derzeit wird bei Notfallpatienten bereits in der Initialphase (Schweiz: Transport im Rega Helikopter) der Fibrinolysehemmer Tranexamsäure (Cyklokapron, 1 x 1000 mg i.v.) eingesetzt.

Die CRASH-2-Studie hatte gezeigt, dass Tranexamsäure bei Traumapatienten mit Blutungen das Sterberisiko senkte. Die Patienten erhielten innerhalb von 3 Stunden nach der Verletzung entweder Tranexamsäure oder Placebo.

Tranexamsäure reduziert signifikant die Letalität nach schweren Unfällen mit Blutungen, ohne dabei die Neigung zu Blutgerinnseln zu erhöhen.   

Infolgedessen beginnt man weltweit, das Medikament in Behandlungsprotokolle zu integrieren.

 

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